Checkliste

 

Fünf entscheidende Punkte für mehr Zufriedenheit im Job.   

Für alle, die sich bewerben, oder von der Arbeit enttäuscht sind.


                … für die       Bewerbungsphase   
  
 1.       Was wissen Sie über die Firma?         Sammeln  Sie so viele Informationen und Gerüchte wie möglich. Studieren Sie nicht nur die Homepage des Unternehmens. Prüfen Sie die Geschäftszahlen und  lesen Sie Presseberichte. Versuchen Sie, einen Insider; einen Mitarbeiter, zu finden, der Ihnen die Lage der Firma und die Unternehmenskultur childert. Möglichkeiten bieten sich etwa auf Karriereseiten im Internet, auf Messen und Semi­naren oder bei der Konkurrenz.                                

2.       Was erwarten Sie vom Job?
Machen Sie sich früh bewusst, was Sie von Ihrem neuen Arbeitgeber verlangen und was Sie ihm bieten können. Legen Sie Ihre Vorstellungen detailliert und schriftlich fest. Formulieren Sie daraus Fragen für das Bewerbungsgespräch. Nehmen Sie diese Unterlagen ruhig mit in die Vorstellungsrunde.                
 
3.       Wo sehen Sie Probleme?
Auch wenn es unangenehm ist: Im Gespräch sollten Sie Schwierigkeiten thematisierten, die Sie im Unternehmen oder in der angebotenen Aufgabe sehen. Natürlich funktioniert das nur mit diplomatischem Geschick und       Fingerspitzengefühl. Zeigen Sie, dass Sie Probleme erkennen, sie aber als       Herausforderungen ansehen und sich von ihnen nicht abschrecken lassen. Hinweise, wo es hapert, gibt der Fachvorgesetzte, den Sie auf jeden Fall kennen lernen sollten, um einen persönlichen Eindruck zu erhalten.                                   
 4.       Welche Fragen sind offen?
Unternehmen schätzen es ausdrücklich, wenn Bewerber engagiert nachhaken. Spätestens wenn es um Kernaufgaben und Zielvereinbarungen des eigenen Jobs geht, sollten Sie präzise Fragen stellen und sich nicht mit Sprechblasen bspeisen lassen. Halten Sie sich aber an das oberste Gebot: Du sollst nicht nerven.                                   

 5.       Was brauchen Sie schriftlich? Vereinbarungen über planmäßige Gehaltserhöhungen, Karriereschritte und ähnlich wichtige Absprachen sollten Sie sich schriftlich geben lassen. Mündliche Zusagen sind im Streitfall wertlos. Lassen Sie sich nicht dazu drängen,  den Vertrag sofort im Anschluss an das 1. Bewerbungsgespräch zu unterschreiben.                                           

 … bei Frust   im Job    

          
                                  
 1.       Wie realistisch sind Sie?
Falsche Erwartungen an sich und das berufliche Umfeld provozieren Enttäuschungen. Klären Sie für sich, ob Ihre Vorstellungen realistisch sind, ob Sie sich selbst ändern müssen, um in das neue Umfeld zu passen. Auch private  Konflikte führen oft zu Frust, der die Zufriedenheit im Job beeinträchtigt.                             
      
 
2.       Was sagen die anderen dazu?
Oft führen falsch verstandene Signale der Kollegen oder andere Missverständnisse zu Enttäuschung und Frustration. Dagegen hilft vor allem Reden. Sprechen Sie offen mit Ihren neuen Kollegen und fragen Sie, was Bemerkungen über Sie zu bedeuten haben. Sie sollten unbedingt versuchen, auch Probleme mit dem Chef im Gespräch aus der Welt zu schaffen. Dasselbe gilt für Ärger über Ihrer Meinung nach gebrochene Versprechen.                                    

3.       We
lchen  Zeitplan haben Sie? Sind alle Versuche gescheitert, ist der Job nach wie vor eine große Enttäuschung, dann setzen Sie sich eine Frist: Bis zu diesem Datum halte ich durch, dann ist endgültig Schluss. Vermeiden Sie auf jeden Fall unüberlegte Schnellschüsse und beachten Sie die alte chinesische Volksweisheit: ,Hast du es eilig, mache einen Umweg.“                    
      
 
4.       Wie bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor?
Beginnen Sie frühzeitig damit, den Stellenmarkt zu beobachten. Halten Sie Ausschau nach Alternativen und aktualisieren Sie Ihre Bewerbungsunter- lagen. Knüpfen Sie vorsichtig erste Kontakte. Behalten Sie Ihre Pläne für sich, um Gerüchte im Unternehmen zu verhindern.                                    

5.       Wie konsequent sind Sie?
Wenn es nicht anders geht, müssen Sie hart durchgreifen. Hauptsache Sie geben das Ruder nicht aus der Hand: Dass Sie selbst gekündigt haben, lässt sich bei späteren Bewerbungen besser verkaufen als ein Rauswurf. Allerdings: Ein paar Monate müssen Sie schon aushalten. Wer nach wenigen Wochen bereits kündigt, riskiert, als schwer integrierbar und unstet zu gelten - Grund genug, um eine Absage zu schicken.